Ich hab den Thread noch mal ausgegraben, weil das eigentlich eine Grundsatzdiskussion ist, welche immer aktuell bleiben dürfte.
Folgendes hat mich dazu bewogen:
......Ob durch Steuern oder anders - gegen Alkoholsucht muss angekämpft werden, egal mit welchen Mitteln. Finanziell ist es eben am wirksamsten, weil dann können sich die armen Alkoholiker das wohl nicht mehr leisten.
Meine Ansicht - Meine Meinung...
Tjo dumm nur, daß statistisch die meisten Alkoholiker in den gehobenen Einkommensklassen, Akademiker, Freiberufler und Führungskräfte, zu finden sind.
Und die haben genug Kohle, denen kommt es auf 20 Euro nicht an.
Aber die saufen eben kein Bier, weil Bier auffällig. Eine Bierfahne wird wesentlich schneller wahrgenommen als eine Schnapsfahne.
Letztlich trifft es also nur den kleinen Mann, wie immer.
Ich für meinen Teil braue inzwischen selber und werde die selbst gebrauten Mengen auch weiterhin erhöhen. Wenn ich Bier kaufe - und das schon seit Jahren - dann nur die günstigen Marken wie Oettinger oder Grünfelder. Die sind auch gut und von hoher Qualität.
Und was die Besteuerung beim Selbstgebrauten betrifft. Laut Bescheid des Hauptzollamtes würde mich jeder über die 200L/Jahr selbst produzierte Hektoliter rund 8,50€ kosten. Damit kann ich durchaus leben, denn alle Eigenkosten beim Selberbrauen zusammen gerechnet und auf Liter umgeschlagen, kostet mein eigenes Bier immer noch weniger als der Durchschnitt am Markt. Zwar nicht so extrem günstig wie die oben genannten "Billigbiere", aber günstiger als zum Beispiel ein Jever auf jeden Fall. (Man erinnere sich, ich verglich mein erstes selbst gebrautes lecker Pils mit einem Jever

)