Mein Erstes Brauen mit
http://www.brauen.de/katalog/brauset/brauset-fuer-anfaenger/bierbrauset-fuer-anfaenger-mit-mehr-zubehoer-bis-23-literDa es hier sowas noch nicht sooft gibt, und ich es wichtig finde dass man sich mal einen Erfahrungsbericht durchlesen kann, schreibe ich nun einen über mein erstes Brauen.
Mein Set hat 50 Euro gekostet und ich hab mich für ein Pils entschieden. Das Set war schnell da und es konnte los gehen.
Da stößt man btw auf einen logischen Fehler in der Anleitung. Man soll alles in den Eimer tun, was man benutzt, und in den Eimer Wasser füllen. Erst im nächsten Schritt soll man den Auslaufhahn befestigen.
Wie aber füllt man Wasser in den Eimer wenn der Auslaufhahn nicht befestigt ist, also ein Loch unten im Eimer ist? Auch wäre es ratsam hier einzufügen dass man den Auslaufhahn vorerst nach oben drehen soll.
Das habe ich nämlich nicht getan...sondern ihn gleich nach unten gedreht.Nach dem Reinigen gings weiter nach Anleitung, soundsoviel Wasser zum kochen gebracht, Extraktzeug aufgewärmt, beides in den Eimer gefüllt.
Dann, genau genommen überlegt man sich das natürlich vorher, steht man vor dem Problem 10 l nach Reinheitsgebot oder 23 l mit Zucker. Leider finden sich weder in der Anleitung (okay gehört hier auch nicht unbedingt hin) noch im Forum(zumindest hab ich es net gefunden), was der Unterschied macht. Ob und wenn ja das einen geschmacklichen Unterschied macht? ich mein von der Theroie her müssten die 23 l gegenüber den 10 l ja fader und verdünnter schmecken.
Aber als Laie sieht man nur: man hat entweder 10 l oder 23 l. Da entscheid ich mich natürlich für die 23. Also schön ein Kilo Zucker reingeschüttet, ausgerechnet wieviel kaltes Wasser man reinschütten soll und das getan (im Nachinein frag ich mich ob es okay war dafür Wasser aus dem Hahn zu nehmen?!)
Dann kommt die Erleuchtung....es ist schwer einen Eimer mit 23 Litern die Treppen runter zu tragen. Aber in der Küche konnte er schlecht bleiben. ALso mit mehreren Pausen runtergehieft. In einen circa 22-23 Crad warmen Raum. Ordentlich gerührt...und gewartet bis es auf unter 24 Crad fälklt. Was in einem 23 Crad Raum arg lang dauerte (mehrere Stunden).
Nach em Zutun der Hefe, ordentlichem Rühren, und 24 h warten schloss ich den Deckel. Dass ich den Hahn nach unten hin installiert hatte, rächte sich zweierlei. Erstens war es etwas unhandlich, da der Hahn nach unten über den Boden des Eimers hinaus ging, man den Eimer also so
stellen musste, das der Hahn irgendwo Platz findet. Zweitens tropfte der Hahn leicht. Nicht viel, während der nächsten Woche vllt 100 ml. Wie in der Anleitung gesagt, wartete ich rund 7 Tage, leider konnte ich kein bisschen Blubbern im Gärrröhrchen verfolgen, das ist mein erster Grund zur Sorge.
Während dieser 7 Tage bereitete ich mich auf den nächsten Schritt vor, ich kaufte in einem Getränkemarkt 2 Kisten mit leeren Bügelflaschen gegen den Pfandpreis. Ich wusch diese per hand, in der Spülmaschiene, die Gummis mit kochendem Wasser, und zu letzt stellte ich sie bei 120 Crad 10 min in den Backofen. Dann war es soweit ich füllte die Flaschen ab. Dazu benutzte ich das mitgelieferte Röhrchen, welches auch sehr gut funktionierte. Hier kommt man zur nächsten Gabelung, würzt man mit Trockenmalz oder mit Zucker nach...? auch hier zu findet man leider weder in der Anleitung noch im Forum, was den Unterschied macht. Da ich ehe Trockenmalz hatte, nutze ich dieses auch, ich maß 230 ml wasser und 230 g Trockenmalz ab. Gab den Trockenmalz auf das lauwarme Wasser...und...bewegte den Becher leicht... KLUMPEN.
Steinhart! Lösten sich auch nach dem 15 min net auf....ich fischte sie per Sieb raus, wog sie, und gab die selbe Menge Trockenmalz nochmal hinzu...es tat sich nichts....das Wasser nahm nicht mehr auf...ich fing an...zu rühren^^..kräftig und es gelang mir wohl, ein paar Krümelchen waren noch drin, die ich rausfilterte. Ich vergaß eine Einwegspriteze zu besorgen, also benutze ich einen tiefen schmalen Löffel der genau 5 ml fassen soll (steht drauf!).
Das war wohl ein Fehler. Beim Reinmachen den Trockenmalwassergemischs...blieb relativ viel an der Innenseite der FLasche kleben. Dies verhinderte ich indem ich die FLasche nach dem Schließen kurrz auf den Kopf drehte. Wohl auch nicht die feine Art....nachdem ich alle Flaschen mit Bier und Nachwürzung befüllt hatte...blieben laut Messbecherskala noch circa 100 ml Trockenmalzwassergemisch übrig. AAAH!
ABer gut, was soll man tun, hatte keine lust die 40 FLaschen nochmal zu öffnen und frei Schnauze etwas nachzufüllen.
KEINE AHNUNG was da schief gelaufen ist, fasst der Löffel etwa doch nur 3 ml? Meine Theorie ist ja eher das aus 230 ml Wasser + 230 g Trockenmalz nicht 230 ml Trockenmalzwasser wird...sondern eben das Volumen zunimmt.
In der Anleitung steht ja auch " nie MEHR als 5 ml" das ist es sicher nicht soo schädlich wenn es weniger ist. Das junge Bier roch btw nach neuem Wein, schmeckte allerdings schon etwas nach Bier, aber sehr fade.
Ich stellte die Flaschen nun dunkel, und ließ sie in dem 23 crad warmen Raum.
Dies ist der Stand bis heute. Ich bin gespannt wie es in 6 Wochen ist, und werde auch berichten.
Mir stellen sich einige Fragen. Wird das Bier noch was nach diesen Fehlern? Hat es überhaupt gegärt, ich hab keine Blässchen gesehen? Reicht der Trockenmalz aus? wird das Bier fad?
Den Bierbrauneulingen die mit einem Anfängerbierkit brauen wollen, möchte ich folgende Tipps geben:
-Lest euch die Anleitung ganz durch
-Dreht deh Hahn am Anfang nach oben
-Benutzt eine Einwegspritze zum nachwürzen
-Befüllt den Eimer am Besten dort wo er auch die nächsten 7 Tage stehen soll
-Die Hefe findet sich unter dem Deckel der Dose^^
-haltet beim Abfüllen Handtücher und Lappen bereit
Die Community, bzw die erfahrenere Bierkitbrauer möcht ich bitten:
-ihre Erfahrungen zu teilen
- den Unterschied zwischen der 10 l und der 23 l und den UNterschied zwischen Nachwürzen mit ZUcker und mit Trockenmalz zu erklären
Ich danke schonmal, und freue mich auf den Zeitpunkt wo ich mein erstes Bier probiere.