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Autor Thema: Ankommen  (Gelesen 1221 mal)
warrior
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« am: April 09, 2011, 05:52:53 »

Hallo.
Ich habe gestern das zweite mal Bier gebraut. Das erste mal hat es bei der Hefe nicht mehr funktioniert. (Hier vermute ich allerdings das diese nicht mehr frisch war.)

Nun meine Frage:

Nach Anleitung der Hefe soll das Bier 25 Grad haben, dann kräftig mit Schneebesen durchmischen und die Hefe vorsichtig unterrühren. Nun das Bier bei 21 - 24 Grad lagern bis es angekommen ist, und dann zwischen 13 und 20 Grad Gären lassen.

Soweit so gut.

Bei 25 Grad hab ich ca. 1 Minute kräftig durchgemischt, die Hefe reingeschüttet und vorsichtig untergerührt und bei 24-25 grad raumtemperatur gelagert. Heute morgen war eine leichte Schaumschicht auf dem Bier. ca. 8 - 10 Stunden später sah es noch genauso aus. Ich ging davon aus das es "angekommen" ist und wollte es dann Kühler stellen. Jedoch war dann der Schaum plötzlich ganz weg. (Musste es ja transportieren.).

Nun gehe ich davon aus das es noch nicht angekommen ist, und habe es wieder in meine Küche gestellt und nochmal leicht durchgerührt um noch etwas Sauerstoff reinzukriegen.

- war das schlecht?

An was erkennt man das "ankommen" ganz genau?

Danke schon mal von einem anfänger. ;-)

gruß
warrior
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« Antworten #1 am: April 11, 2011, 05:07:06 »

Hallo Warrior,


Das was du schreibst klingt alles richtig. Ein zweites umrühren ist nicht notwendig. Bei Untergärigen Bieren ist die Schaumbildung nicht sehr stark auf dem Sud da sammelt es sich eher unten im Eimer. Am besten kann man das ankommen der Hefe über ein Gärröhrchen erkennen weil in diesem dann das Wasser blubbert.
Wie schlissen Sie darauf das die Hefe nicht frisch gewesen ist? Bitte sagen Sie mir was für ein Bier und was für Hefe Sie hatten das ich nähere Auskunft geben kann. Weil Untergärige und Obergärige Biere da unterschiedlich zu betrachten sind.

mit freundlichen Grüßen
Doreen
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Phoenixntb
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« Antworten #2 am: April 29, 2012, 08:11:59 »

@warrior an dieser Stelle vielleicht noch ein Tipp von mir, wenn du es ohnehin nicht schon so machst:

ich löse meine Hefe immer in 10mal soviel Bierwürze wie Hefe auf (ja, das ganze geht auch ohne Zucker :-). Dafür verwende ich ein sauberes Glas und nehm dann den Zauberstab (Mixer) und schlage die Hefe vorsichtig stoßweiße mit Luft an.

Dann las ich das ganze mit Alufolie bedeckt ca. eine bis zwei Stunden je nach Lust stehen. Und gebe es erst dann wieder zurück. So läuft man nicht gefahr, dass die Hefe sich nicht wohl fühlt und nicht anfängt mit Gären. Hab leider schon oft gesehen, dass in Anleitungen drin steht, man soll die Hefe einfach oben reinstreuen
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warrior
Brau-Anfänger
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« Antworten #3 am: April 29, 2012, 09:22:57 »

Hallo Ihr beiden.

Die Antwort 2011 ist wohl irgendwie an mir vorbeigegangen, sorry. :-(

Ich verwende eh keine Trockenhefe mehr, sondern Wyest Flüssighefe. Das Ergebnis ist dabei sehr gut, und alles läuft wunderbar.

Danke & Gruß
Andreas
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« Antworten #4 am: April 29, 2012, 10:14:57 »

hm.. also mir ist Flüssighefe einfach zu teuer :-)
Ich nehm liber die Fermentis Trockehefe! Hatte noch nie Probleme damit
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