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Autor Thema: Mit Zucker brauen  (Gelesen 910 mal)
Todeus
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« am: November 15, 2011, 07:19:01 »

Irgendwo hab ich gelesen, dass, wenn ich meinen Sud mit Zucker anmische, die doppelte Menge an Bier herausbekomme.
Wie soll ich das verstehen !?
Ich hab mir im DK-Urlaub ein Bitter-Ale Starterkit von Coopers gekauft und lustig losgelegt.
Der nette SPAR-Markt Verkäufer hat gesagt: "Nimm nur 20 Ltr Wasser, dann wird das Bier stärker und kipp´1 KG Zucker in den Sud."
Geagt, getan !
Und nun stehe ich hier mit 20 Ltr Bitter-Ale mit einem Alk-gehalt von 8+ Umdrehungen !?
Wie bekomme ich jetzt ein trinkbares Gebräu hin ?
Mit Wasser verdünnen ? Wird das Ganze dadurch nicht verwässert und leidet da nicht der Geschmack drunter ?
Er sagte noch, ich muß in die Flaschen noch einen Teelöffel Zucker reingeben, damit das Bier `nachgären`kann.
Dann bekomme ich ja noch mehr ´Speed` drauf, oder täusche ich mich da ?

Vielleicht kann mir einer von Euch ein wenig auf den rechten Pfad geleiten, damit ich da noch was retten kann.

Bis dahin, LG Todeus
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TrashHunter
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« Antworten #1 am: November 16, 2011, 06:52:16 »

Moin Smiley

Die zusätzlichen Umdrehungen durch die Nachgärung kannst Du getrost vernachlässigen. Hauptzweck der NG ist der Aufbau von CO2 in der Flasche. Der Alk spielt dabei nur noch untergeordnete Rolle.

Du könntest vorsichtig mit Wasser verdünnen. Die Bierkits von Coopers sind üblicherweise auf 23L ausgelegt.
Wenn Du aber schon in der Gärung bist, solltest Du nach dem Verdünnen das ganze Vorsichtig umrühren und noch mal einige Tage dran hängen um das Ganze zu homogenisieren.
Bei 8+ kannst Du es eher nicht verwässern Zwinkernd

Greets Udo
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Biertrinker aus Leidenschaft. Wird Zeit, es selbst zu machen um neue Horizonte zu erreichen.
Meine andere "Genuß-Leidenschaft" ist Whiskey.
Todeus
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« Antworten #2 am: November 16, 2011, 10:42:06 »

Ja, danke TrashHunter !

Die Gärung ist schon seit ein paar Tagen abgeschlossen.

Ich gestern abend nochmal einen Test mit nem Astra und dann mit nem 14% Rotwein gemacht.
Das Astra hatte auch so um 8% und der Rotwein war bei 11.
Scheint, daß sich mein Alkometer um 3% vertut. Dann kommt das alles ja aber wieder hin.
Werde mich nachher mal ans unverdünnte abfüllen machen.
Mehr wie schief gehen kann es ja nicht.

Ist es eigentlich egal, ob ich nun 0,3er (Astraflasche) oder 0,5er Flaschen nehme ?
Generell wohl ja, aber welche Größe hat welche Vor-/Nachteile ?
Der Zuckerzusatz wird natürlich angeglichen !

Gruß Todeus
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TrashHunter
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« Antworten #3 am: November 16, 2011, 05:14:31 »

Ich nehme 0,3L-Flaschen nur für die Verkostungsphase. Nach dem Abfüllen wird jede Woche eine Flasche geköpft um zu verkosten Smiley

0,3L-Flaschen sind natürlich auch gut geeignet um Anderen Kostproben der eigenen Braukunst zukommen zu lassen OHNE zuviel vom eigenem Bier opfern zu müssen Zwinkernd

Solange Du den Zucker (vorzugsweise Traubenzucker, weil besser von der Hefe verwertbar) an die Flaschengröße anpasst, spielt das ansonsten keine Rolle.
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