Hallo liebe Braugemeinde,
habe jetzt zwar schon 2 Postings mit Fragen angelegt, mich aber noch nicht vorgestellt.
Nachdem mir meine Frau zum Geburtstag einen Braukurs geschenkt hat, habe ich - zu Ihrem Leidwesen ;-) - tatsächlich auch zum Brauen angefangen. Damit's nicht zu aufwändig und schwierig wird erst einmal mit Bierkits.
Mein Fokus bleibt auf jeden Fall auf Weissbier (Hefeweizen), bei den Kaufbieren mundet mir besonders das Schneider oder auch mal Ayinger Urweisse oder Franziskaner dunkel.
Jetzt würde mich schon interessieren ob ich mit den Bierkits von Moutons, Brewferm, Coopers etc. überhaupt eine Chance habe mich meinen Lieblingsbieren geschmacklich zu nähern?
Was sind die entscheidenden Stellschrauben um ein Bierkit-Weissbier spritzig und pfiffig zu machen?
Bei meinen ersten Versuch war schon mal über die Optik ganz zufrieden, aber der Geschmack ist noch weit von meinen Wunschvorstellungen entfernt.
Dem Bier fehlt die Spritzigkeit, also wohl die Kohlensäure, welche ein Schneider aus meiner Sicht auszeichnet.
Mein erster Versuch schmeckte extrem hefig (oder positiv auch fruchtig).
Bei den weiteren Bauansätzen (bisher immer mit unterschiedlichen Kits) war das schon deutlich besser, aber die Kohlensäure fehlte einfach bzw. verflog schon kurz nach dem Einschenken.
Im Moment schlummert gerade noch ein dunkles Weissbier im Gähreimer

Bin also mal gespannt welche Tipps ich hier aus der Gemeinde erhalten werde.
Harald