Du wirst, wie Doreen schon gesagt hat, eine etwas stärkere Trübung im Bier haben und Dich darüber hinaus auf sehr kräftige, cremige Schaumkronen im Glas einstellen dürfen. Weil es das Eiweiß im Bier ist, welches von der Kohlensäure ausgelöst und zum Schäumen "benutzt" wird.
Ein kleiner Tip:
Wenn Du die Würze gekocht hast - unabhängig ob Du sie extra mit einem Würzekühler kühlst, oder nicht - erzeuge vor dem Umschlauchen in den Gäreimer einen Whirlpool.
Daz wartest Du, bis die Konvektionsströme - das ständige Aufsteigen und wieder Absinken des Eiweiß und des Hopfens in den verschiedenen Temperaturzonen der Würze - aufhören.
Dann rührst Du die Würze im Uhrzeigersinn kräftig um.
Wie in einer Teetasse die Teeblätter werden alle Feststoffe wie Hopfen und Eiweiß in der Mitte des Bodens der Würzpfanne zu einem Kegel abgelagert.
Wenn Du dann möglichst nahe am Boden vom Rand der Würzpfanne her die Würze absaugst, bekommst Du diese - mit eine wenig Übung - nahzu ohne Feststoffe (Hopfen und Eiweiß) aus der Würzpfanne in den Gärbehälter.
