In einer Beschreibung, welche ich vor kurzem in einem der unzähligen Bierbrauer-Foren gefunden habe (weiß leider nicht mehr Welches, weil ich solche Sachen kurzerhand ausdrucke und abhefte), war zum Thema Erhöhung des Alkoholgehaltes eines Stout Folgendes beschrieben:
Bierkit wie gewohnt zubereiten und in Gäreimer umfüllen.
Nach drei Tagen Sud in 2 Behälter umfüllen, dabei drauf achten daß der Bodensatz aus toter Hefe und Nebenprodukten nicht mitgenommen wird. Gäreimer ordentlich sauber machen.
500 Gramm braunen Rohrzucker in 500ml lauwarmen Wasser auflösen und die Lösung in den Gäreimer geben.
3 Gramm Brauhefe auf die Zuckerlösung geben.
Dann den Sud unter stetem Umrühren wieder in den Gäreimer geben.
Die Gärung setzt erneut ein und es sieht für zwei Tage wieder so aus wie beim ersten Gärstart. Während dieser Zeit sollte der mit Deckel und Gasröhrchen verschlossen Gäreimer bei Zimmertemperatur stehen.
Danach den Gäreimer wieder etwas kühler lagern (ca. 20°)
Stout ist normalerweise nach ca. 7 Tagen weit genug vergoren um abgefüllt zu werden.
Durch den neuen Hefezusatz verlängert sich diese Zeit um 2 Tage. Also frühestens nach 9 Tagen umfüllen. Oder Messen und umfüllen wenn die Dichte bei 1008 angekommen ist.
Vor dem Abfüllen das Jungbier nochmals in den zweiten Eimer mit Ablasshahn umfüllen und den Bodensatz möglichst nicht mitnehmen.
Dann wie gewohnt in Flaschen abfüllen und mit gelöstem Trockenmalz nachwürzen.
Das Bier erreichte auf diese Art einen kräftigeren Geschmack und einen Alc. 7,5% Vol.
Das ist wie bereits erwähnt kein eigener Erfahrungsbericht, sondern ein Fundstück aus dem Netz.
Ansonsten ist wohl auch
DAS hier vom Hobbybrau-Papst Hagen Rudolph interessant. Er beschreibt eine Hefe, die bis auf 25% Vol. kommt.