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Autor Thema: Schaumkrone fällt immer zusammen  (Gelesen 1103 mal)
Ecki
Brau-Anfänger
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Beiträge: 5


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« am: August 03, 2010, 01:34:50 »

Nun habe ich auch mal wieder eine Frage,

kann mir jemanden sagen, wie ich die Bierkrone von meinem selbstgebrautem Bier besser halten kann? Irgendwie stürzt die mir immer so fix zusammen...

Danke für alle schlauen Antworten
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Sabine73
Brau-Anfänger
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Beiträge: 5


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« Antworten #1 am: August 03, 2010, 03:46:44 »

Huhu Smiley

Mir ist das auch schon öfters mal passiert, wer weiß woran das liegt. Aber es gibt verschiedene Schaumverstärker, oder du zapfst dein Bier mit einem co2 Zapfgerät.

Ich hab damals ersteinmal auf die schaumverstärker zurückgegriffen... Gibts auch hier im shop:
http://www.brauen.de/katalog/mess-regulierungsmittel/schaumverstaerker-brewferm

Oder du versuchst es mit diesen Zapfanlagen... habe ich aber noch keine Erfahrungen mit gemacht.
http://www.brauen.de/katalog/bierbrau-zubehoer/bierfaesser-zapfanlagen/bier-maxx-zapfgeraet-biermaxx-bierzapfanlage
http://www.brauen.de/katalog/bierbrau-zubehoer/bierfaesser-zapfanlagen/biermaxx-cool-fresh


Viel Spaß beim Brauen :-) Lass uns wissen ob es geklappt hat
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Hajo
Brau-Anfänger
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Beiträge: 1


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« Antworten #2 am: August 04, 2010, 07:46:41 »

Hallo Ecki,
ich habe mich Gestern länger mit einem ehemaligen Biebrauer unterhalten, der sagte folgendes: "Wir brauen ja nur obergäriges Bier, mit Hefen, die bei relativ hohen Temperaturen arbeiten (also ca. 20 Grad C). Für ihn würde die wahre Braukunst erst da anfangen, wo man sogenannte Carlsberg Hefen einsetzt, die bei 3 Grad unter Kühlung den zweiten Gärprozess bestreiten, hier sollte das Bier über ca. ein halbes Jahr gelagert werden. Nur so könne man einen wirklch ausgereiften Biergeschmack erreichen, die Bakterien und wilden Hefen würden reduziert, weil die Temperatur niedriger ist das Bier ist plötzlich viel bekömmlicher und man kann das Ganze an der stabilen Schaumkrone erkennen, die anders nicht zu erreichen sei. Aber auch die professionellen Brauereien würden nicht mehr lange genug lagern, wegen der großen Nachfrage und den Lagerungskosten. Mit englischen Biersorten könne man soundso nur instabile Schaumkronen erreichen, da die Englische Biertradition nur obergärige Biere hervorbringe."
Nun, das war für mich erstmal ein Dämpfer. Abseits davon, gebe ich dir folgende Tipps ohne Chemie, weil ich meine, dass so etwas nicht ins Bier gehört. Ich braue oft Muntons Premium Bitter oder Irish Stout. Es kommt sehr auf die Temperatur an, wenn es Sommer ist, geht die Gärung schneller voran als im Winter in einem kühleren Raum. Ich habe etwa die folgenden Erfahrungswerte: Sommer bei ca. 22 Grad nicht länger als 7 Tage! Winter, kühler Raum, ca 17 Grad, nicht länger als 10 Tage. Danach muss ich in Flaschen füllen und Malze mit ca 5ml pro Flasche nach, noch mindestens 4 Tage warten, ehr länger, dann kommt die Schaumkrone auch recht üppig und stabil heraus. Fülle ich das Bier später als 10 Tage nach Ansatz in Flaschen, wird es schal, hat wenig Kohlensäure und die Schaumkrone fällt leichter zusammen, man kann dann retten mit etwas mehr Malz, direkt in die Flasche, aber der wahre Jakob ist es dann nicht mehr.
Hoffentlich helfen die Tipps.
       
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Freddy1974
Brau-Anfänger
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Beiträge: 29



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« Antworten #3 am: August 08, 2010, 10:14:03 »

Hallo Ecki,
ich habe mich Gestern länger mit einem ehemaligen Biebrauer unterhalten, der sagte folgendes: "Wir brauen ja nur obergäriges Bier, mit Hefen, die bei relativ hohen Temperaturen arbeiten (also ca. 20 Grad C). Für ihn würde die wahre Braukunst erst da anfangen, wo man sogenannte Carlsberg Hefen einsetzt, die bei 3 Grad unter Kühlung den zweiten Gärprozess bestreiten, hier sollte das Bier über ca. ein halbes Jahr gelagert werden. Nur so könne man einen wirklch ausgereiften Biergeschmack erreichen, die Bakterien und wilden Hefen würden reduziert, weil die Temperatur niedriger ist das Bier ist plötzlich viel bekömmlicher und man kann das Ganze an der stabilen Schaumkrone erkennen, die anders nicht zu erreichen sei. Aber auch die professionellen Brauereien würden nicht mehr lange genug lagern, wegen der großen Nachfrage und den Lagerungskosten. Mit englischen Biersorten könne man soundso nur instabile Schaumkronen erreichen, da die Englische Biertradition nur obergärige Biere hervorbringe."
Nun, das war für mich erstmal ein Dämpfer. Abseits davon, gebe ich dir folgende Tipps ohne Chemie, weil ich meine, dass so etwas nicht ins Bier gehört. Ich braue oft Muntons Premium Bitter oder Irish Stout. Es kommt sehr auf die Temperatur an, wenn es Sommer ist, geht die Gärung schneller voran als im Winter in einem kühleren Raum. Ich habe etwa die folgenden Erfahrungswerte: Sommer bei ca. 22 Grad nicht länger als 7 Tage! Winter, kühler Raum, ca 17 Grad, nicht länger als 10 Tage. Danach muss ich in Flaschen füllen und Malze mit ca 5ml pro Flasche nach, noch mindestens 4 Tage warten, ehr länger, dann kommt die Schaumkrone auch recht üppig und stabil heraus. Fülle ich das Bier später als 10 Tage nach Ansatz in Flaschen, wird es schal, hat wenig Kohlensäure und die Schaumkrone fällt leichter zusammen, man kann dann retten mit etwas mehr Malz, direkt in die Flasche, aber der wahre Jakob ist es dann nicht mehr.
Hoffentlich helfen die Tipps.
      
Hajo! Sehr geile Tips! Ich danke Dir schonmal für die Anregungen. Würdest Du das Bier in den Flaschen eher 4, oder 6 Wochen reifen lassen?
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